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4 Etappe 4 von 4 · KI-Expert*innen

Use Cases & Assistenten —
Vom echten Bedarf zum Team-Assistenten

Das ist die letzte Etappe deiner Lernreise. Es geht um die Frage, wie wir mit KI echten Mehrwert für die Stadt Uster schaffen. Du lernst, was ein Use Case ist, woran du gute Use Cases in deinem Arbeitsalltag erkennst und wo du sie findest. Du siehst in Varios, was ein Assistent braucht, damit ein ganzes Team ihn nutzen kann: verständlich, verlässlich und sicher. Du erfährst, wie Testen, Freigabe über die Koordinator:innen und Einführung im Team zusammenspielen. Zum Schluss ziehst du Bilanz über deinen Weg durch Pfad 3.

play_circle1 Video (ca. 24 Min.) groupLerngruppentreffen (45 Min.) Letzte Etappe

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Kernbotschaft

Zuerst der Use Case, dann das Werkzeug. Ein Werkzeug allein schafft keinen Mehrwert — entscheidend ist ein echter Bedarf. Und ein Assistent wirkt erst dann, wenn er verständlich, verlässlich und sicher ist und im Team tatsächlich genutzt wird.

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Use Cases erkennen

Du unterscheidest Use Case (der Bedarf) und Assistent (eine mögliche Lösung), prüfst Ideen mit den fünf Merkmalen und weisst, wo du Use Cases im Alltag findest.

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Wirkung für Team und Abteilung

Du fragst nicht nur «Was hilft mir?», sondern «Wer hat denselben Bedarf?» — persönlich, Team, Abteilung oder ganze Verwaltung — und erkennst so den Hebel einer Lösung.

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Team-Assistenten bauen & testen

Du baust in Varios einen Assistenten, der verständlich, verlässlich und sicher ist — und prüfst ihn mit Gold-Beispielen und mit Personen, die ihn nicht gebaut haben.

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Freigeben, einführen & Bilanz ziehen

Du kennst den Weg zur Freigabe über deine Koordinatorin oder deinen Koordinator, weisst, wie ein Assistent im Team ankommt — und ziehst Bilanz über deinen Weg durch Pfad 3.


In diesem Schritt schaust du dir ein Lernvideo an (ca. 24 Minuten). Es zeigt dir, was ein Use Case ist, woran du gute Use Cases erkennst, wo du sie im Alltag findest — und wie du in Varios einen Assistenten baust, den ein ganzes Team nutzen kann. Schau das Video alleine an, bevor ihr euch als Lerngruppe trefft. Am Ende des Videos bekommst du einen Auftrag mit drei Stufen (Basis: einen Use Case finden und mit den fünf Merkmalen prüfen · Vertieft: die passende Lösung überlegen, allenfalls einen Piloten bauen · Challenge: den Piloten testen). Wer bis zum Treffen schon eine Use-Case-Idee oder sogar einen Piloten mitbringt: umso besser — Pflicht ist es nicht, die Idee findet ihr sonst gemeinsam im Treffen.

Dein Lernvideo

Klicke auf «Abspielen» und schau dir das Video in Ruhe an. Du kannst jederzeit pausieren, zurückspulen oder die Abspielgeschwindigkeit (das Tempo) anpassen.

Video abspielen

Das war der letzte Lernimpuls von Pfad 3. So bekommst du dein Zertifikat:

Für das Zertifikat müssen in allen vier Etappen alle drei Häkchen gesetzt sein: Lernimpuls, Lerngruppentreffen und Einzelauftrag, also 12 Häkchen insgesamt. Prüf am besten jetzt auf deinem Dashboard, ob in den Etappen 1 bis 3 noch eines fehlt.

Das Zertifikat kannst du nicht selbst herunterladen. Sobald alle Häkchen gesetzt sind, klickst du auf «Pfad 3 abschliessen», beantwortest eine kurze Umfrage, und dein Abschluss ist bestätigt. Danach prüft KI-Coach Selina deinen Stand und schickt dir das Zertifikat per Mail.

Unterlagen zum Video

Hier kannst du die Begleitunterlagen zum Video herunterladen — zum Nachlesen und Ausdrucken.

Begleitunterlagen Lernimpuls Etappe 4

PDF · Folien und Zusatzinfos zum Lernimpuls

download

Übersicht Lerninhalt

Hier findest du die Themen aus dem Lernimpuls als Übersicht zum Nachschlagen — geordnet nach den Abschnitten im Video. Klicke auf einen Bereich, um ihn aufzuklappen. Du musst nicht alles lesen; nutze die Übersicht je nach Bedarf.

menu_bookAlle Themen anzeigen7 Abschnitteexpand_more
Inhalt Lernimpuls (ca. 24 Min.)
00:00

Begrüssung — worum es in der letzten Etappe geht

00:41

«Wir haben jetzt Varios. Was machen wir damit?» — zuerst der Bedarf

01:40

Use Case und Assistent sind nicht dasselbe — das Protokoll-Beispiel

03:05

Wer soll profitieren? Persönlich, Team, Abteilung, Verwaltung

04:37

Fünf Merkmale eines guten Use Case

06:47

Wo entdecken wir Use Cases? Vier einfache Wege

08:36

«Kann ich deinen Assistenten auch haben?» — verständlich, verlässlich, sicher

11:26

Direkt in Varios: den Protokoll-Assistenten fürs Team bauen

14:20

Testen vor der Freigabe: Gold-Beispiele, andere testen lassen, Betrieb klären

16:24

Freigabe über die Koordinator:innen — drei Fragen, die du beantworten kannst

17:38

Einführung im Team: Wirkung entsteht erst durch Nutzung

19:28

Dein Auftrag: Basis · Vertieft · Challenge

21:31

Rückblick auf Pfad 3 und Ausblick: Wie es in Uster weitergeht

1. Zuerst der Bedarf: Was ist ein Use Case?

«Wir haben jetzt Varios. Was machen wir damit?» — die Frage ist verständlich, aber sie beginnt am falschen Ende. Ein Werkzeug allein schafft noch keinen Mehrwert. Darum stellen wir eine andere Frage: Wo verlieren wir im Alltag jede Woche Zeit? Wo wiederholen sich Aufgaben, entstehen ähnliche Texte oder dieselben Fragen? Ein klar beschriebener Bedarf ist der Ausgangspunkt für einen Use Case.

Ein Use Case und ein Assistent sind nicht dasselbe. Der Use Case beschreibt eine Situation aus dem Arbeitsalltag, die wir verbessern möchten: Was ist das Problem, was soll besser werden? Wie die Lösung aussieht, ist dann noch offen. Beispiel: Sitzungsprotokolle kosten jede Woche viel Zeit — das ist der Use Case. Ein Assistent in Varios, der aus Notizen einen Protokollentwurf macht, ist eine mögliche Lösung. Vielleicht ist aber eine bessere Vorlage, ein klarerer Ablauf oder ein guter Prompt die passendere.

Unser Ziel ist nicht, um jeden Preis einen Assistenten zu bauen, sondern für einen echten Bedarf die beste Lösung zu finden. Ein Use Case bleibt auch dann wertvoll, wenn daraus kein Assistent entsteht.

2. Wer soll profitieren? Vier Ebenen

Ein Assistent kann nur für dich persönlich gedacht sein — oder ein Team, eine Abteilung oder die gesamte Verwaltung unterstützen. Je mehr Menschen denselben Bedarf haben und dieselbe gute Lösung nutzen, desto grösser die Wirkung: Eine Aufgabe wird nicht mehr von jeder Person einzeln gelöst.

person

Persönlich

dein Assistent aus Pfad 2

group

Team

dieselbe Aufgabe bei Kolleg:innen — z. B. Elternbrief-Assistent (Bildung)

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Abteilung

Bedarf über das Team hinaus — z. B. Auskunft Bau- und Zonenreglement (Bau)

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Verwaltung

verwaltungsweit genutzt — z. B. Vorlagen für Stadtrat und GGR

Das heisst nicht, dass jeder Assistent möglichst vielen zur Verfügung stehen muss. Entscheidend ist, auf welcher Ebene der gemeinsame Bedarf besteht und ob die Lösung dort tatsächlich genutzt wird. Richte den Blick deshalb nicht nur auf deinen Arbeitsplatz: Haben meine Kolleg:innen dieselbe Aufgabe? Würde diese Lösung auch meinem Team oder meiner Abteilung helfen? So entsteht der Hebel: ein wiederkehrender Bedarf, einmal gut gelöst, und mehrere profitieren.

3. Fünf Merkmale eines guten Use Case

Nicht jede Aufgabe eignet sich gleich gut für KI. Fünf Merkmale helfen dir, einen vielversprechenden Use Case zu erkennen:

1

Die Aufgabe wiederholt sich — jede Woche oder jeden Monat. Der Nutzen entsteht dann nicht nur einmal, sondern immer wieder.

2

Sie arbeitet mit Text oder Sprache — lesen, schreiben, zusammenfassen, prüfen.

3

Wir können beschreiben, wie ein gutes Ergebnis aussieht — idealerweise gibt es schon Beispiele. Nur so lässt sich prüfen, ob die Lösung funktioniert.

4

Mehrere Menschen haben denselben Bedarf — die Lösung hilft nicht nur einer Person, sondern mindestens einem Team.

5

Die Aufgabe lässt sich mit den Datenschutzregeln umsetzen — grüne Daten können verwendet werden, bei gelben braucht es den Gelb-Check, rote bleiben tabu, auch bei einem Team-Assistenten.

Am Protokoll-Beispiel: regelmässig, aus Stichworten entsteht Text, gute Protokolle zeigen das Zielbild, mehrere Teams haben den Bedarf, die Daten sind mit dem vorgesehenen Check bearbeitbar. Alle fünf Merkmale erfüllt — ein guter Kandidat, um weiter geprüft und entwickelt zu werden. Freigegeben ist er damit noch nicht.

4. Wo entdecken wir Use Cases? Vier Wege

Gute Use Cases musst du meistens nicht erfinden — sie sind im Arbeitsalltag schon da: dort, wo Aufgaben wiederkehren, unnötig Zeit kosten oder dieselben Fragen auslösen. Zuerst sammeln, dann mit den fünf Merkmalen prüfen. Vier einfache Wege:

  • Fünf Minuten in der Abteilungssitzung: «Was hat uns diese Woche unnötig Zeit gekostet?» Beobachtungen festhalten, ohne sofort eine Lösung zu suchen.
  • Kolleg:innen direkt fragen: «Welche Aufgabe kostet dich immer wieder Zeit oder Nerven?» Andere erkennen oft Bedürfnisse, die dir selbst nicht auffallen.
  • Die eigene Arbeitswoche anschauen: Kalender und Postausgang durchgehen — wo hast du ähnliche Texte geschrieben oder dieselben Fragen beantwortet?
  • Die KI-Startliste als Inspiration: Die KI nennt typische Aufgaben einer Abteilung. Das sind noch keine fertigen Use Cases, aber ein Ausgangspunkt fürs Gespräch — euren Alltag kennt ihr.
5. Team-Assistent: verständlich, verlässlich, sicher

«Kann ich deinen Assistenten auch haben?» Für dich ist die Anwendung einfach: Du weisst, wofür er gedacht ist, kennst die passenden Eingaben und kannst das Ergebnis beurteilen. Dieses Wissen wird aber nicht automatisch mitgegeben. Ein Assistent ist nicht teamfähig, nur weil er für andere freigeschaltet wurde. Drei Anforderungen:

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Verständlich: Name und Beschreibung erklären sofort den Zweck und welche Informationen er braucht. Beispiel-Prompts zeigen, wie man beginnt.

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Verlässlich: Er funktioniert auch ohne deine Erklärungen — dank klarem System Prompt (Aufgabe, Regeln, gewünschtes Ergebnis) und geprüften, aktuellen Dokumenten.

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Sicher: Modell ohne rote Kennzeichnung, bewusst entschieden, ob Dateien im Chat hochgeladen werden dürfen, Datenschutzfilter passend zum Use Case.

Direkt in Varios (das Bauen kennst du aus Pfad 2): Eindeutiger Name · System Prompt als Herzstück — nichts Wichtiges darf nur in deinem Kopf bleiben · Modell ohne rote Kennzeichnung · Konnektoren nur wenn nötig · unter «Funktionen und Dateien» nur geprüfte Dokumente, z. B. die verbindliche Protokollvorlage · Datei-Upload im Chat nur, wenn Nutzer:innen wechselnde Notizen bearbeiten sollen · «Beschreibung und Beispiele» mit Beispiel-Prompts wie «Erstelle aus diesen Stichworten einen Protokollentwurf» · Datenschutzfilter einstellen · rechts direkt testen, gezielt eine Einstellung ändern, erneut testen.

Zwei Sätze gelten unverändert: Ein Assistent verändert die Einstufung deiner Daten nicht — Rot bleibt Rot. Und die Goldene Regel: Du prüfst das Ergebnis, bevor du es verwendest.

6. Testen, Freigabe und Betrieb

Der erste Test in Varios zeigt, ob der Assistent grundsätzlich funktioniert. Bereit für ein Team ist er damit noch nicht. Es braucht drei weitere Schritte:

  • Mit Gold-Beispielen testen: fünf bis zehn anonymisierte Fälle, bei denen du weisst, wie ein gutes Ergebnis aussieht — auch unvollständige und ungewöhnliche Eingaben (fragt er sinnvoll nach?) und Grenzfälle, die er bewusst nicht beantworten soll.
  • Andere testen lassen: mindestens zwei Personen, die ihn nicht gebaut haben, eine Woche lang in begrenztem Rahmen. Rückmeldungen sammeln, gezielt eine Sache ändern, erneut testen.
  • Den Betrieb klären: Wer ist verantwortlich? Wann werden die Dokumente überprüft? Wohin wenden sich Nutzer:innen bei Fragen oder fehlerhaften Ergebnissen?

Freigabe über die Koordinator:innen: Einen persönlichen Assistenten baust und nutzt du selbstständig. Für die Freigabe an weitere Personen brauchst du deine Koordinatorin oder deinen Koordinator — sie haben die nötigen Rechte in Varios und begleiten den Freigabeprozess in deiner Abteilung. Stell deinen Assistenten kurz vor und beantworte drei Fragen: Welchen Bedarf löst er? Wie hast du getestet und was gelernt? Für wen ist er gedacht? Kein umfangreiches Konzept nötig.

Bei Fragen hilft auch der KI-Support: ki.support@uster.ch.

7. Einführung im Team — und wie es in Uster weitergeht

Mit der Freigabe ist der Assistent verfügbar. Wirkung entsteht aber erst, wenn die Menschen ihn kennen, verstehen und im Alltag nutzen. Die Einführung gehört zur Lösung des Use Cases — und braucht keinen grossen Plan: fünf Minuten in der Teamsitzung mit einem konkreten Beispiel · eine Anleitung in drei Sätzen (Was macht er? Was braucht er? An wen wende ich mich?) · noch besser gemeinsam ausprobieren, etwa in einer KI-Werkstatt · teilen, was funktioniert, damit andere Teams profitieren und niemand denselben Assistenten doppelt baut.

Das Wichtigste aus Pfad 3 ist kein Werkzeug, sondern deine Arbeitsweise: Du beginnst beim Bedarf, nicht beim Tool. Du bereitest den Kontext sorgfältig vor, prüfst die Ergebnisse und denkst Qualität, Datenschutz und den späteren Betrieb von Anfang an mit.

Ausblick: Bis Ende 2026 fallen in Uster wichtige strategische und regulatorische Entscheide zum Einsatz von KI. 2027 liegt der Fokus auf der Umsetzung konkreter Use Cases in mehreren Teams; weitere Angebote und Themen wie Agentic AI sind geplant. Vieles ist noch im Aufbau — bis dahin kannst du schon viel bewirken: gute Use Cases erkennen, Lösungen ausprobieren, Erfahrungen teilen.


Das ist euer letztes Treffen in Pfad 3 — und der letzte Halt eurer Lernreise durch alle drei Pfade. Schau zuerst den Lernimpuls (Video) an. Beim Treffen tauscht ihr zuerst eure Erfahrungen mit Assistenten und Agenten aus, dann findet jede Person eine Use-Case-Idee und prüft sie im Sinn-Check mit den fünf Merkmalen — und ihr diskutiert, ob sie auch team- oder abteilungsweit relevant wäre. Gebaut wird danach, das ist dein Einzelauftrag. Zum Schluss zieht ihr Bilanz über euren ganzen Weg durch Pfad 3. Alles steht Schritt für Schritt im Lerndossier.

So läuft euer Gruppentreffen ab

schedule45 Min.
4 Min.

Einstieg — Ankommen, Rückblick, Lernimpuls

Kurzer Austausch zum Einzelauftrag aus dem letzten Treffen und zum Video: «Wir haben jetzt Varios. Was machen wir damit?» — wo habe ich mich ertappt?

8 Min.

Aufgabe 1: Erfahrungsrunde — Assistenten, Agenten & wiederkehrende Aufgaben

Welchen Assistenten nutze ich wirklich, welcher ist eingeschlafen? Schon einem Agenten begegnet? Wo tauchen bei uns dieselben Texte und Fragen auf? Haltet fest, wer wen wobei unterstützen kann.

15 Min.

Aufgabe 2: Meine Use-Case-Idee & Sinn-Check

Schritt A: Jede Person notiert ihre Idee (Aufgabe, Nutzen, Häufigkeit und Daten), die Gruppe prüft sie an den fünf Merkmalen — Assistent sinnvoll, Prompt genügt oder andere Idee? Schritt B: Für wen wäre er relevant — nur für mich, Team, Abteilung oder Stadt?

15 Min.

Schlussbilanz: Euer Weg durch Pfad 3

Rückblick auf die vier Etappen, stille Einzelbilanz (4 Min.) und Austausch im Team (8 Min.): Was hat sich in eurer Arbeitsweise am stärksten verändert? Wie bleibt ihr als Gruppe in Kontakt?

3 Min.

Einzelauftrag: Assistenten bauen und teilen

Ihr schaut die drei Schritte Bauen · Testen · Teilen kurz gemeinsam an (Abschnitt 3 unten).

Was ihr für das Treffen braucht

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Einen Laptop mit Zugang zu Varios open_in_new — so könnt ihr in Aufgabe 2 die Ansicht «Assistent erstellen» gleich anschauen (Anmeldung mit dem Uster-Login).

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Das Lerndossier — ausgedruckt oder digital auf dem Bildschirm

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Falls vorhanden: dein Use Case oder Pilot aus dem Auftrag im Lernimpuls — umso besser, Pflicht ist es nicht

Unterlagen für das Gruppentreffen

Ladet euch das Lerndossier herunter und druckt es aus (oder öffnet es auf dem Laptop). Es enthält alle Aufgaben, den Sinn-Check mit den fünf Merkmalen, die Schlussbilanz und den Einzelauftrag.


Bring deinen Use Case in einen Assistenten. Die Vorarbeit ist gemacht: Deine Idee hat den Sinn-Check bestanden, und ihr wisst, für wen sie relevant wäre. Jetzt setzt du um — in deinem Tempo, in den nächsten Wochen, in drei Schritten. Du entscheidest selbst, wie weit du gehst.

Nutze deinen Assistenten danach ein paar Mal im echten Alltag und halte im Lerndossier fest, was er dir und deinem Team bringt: gesparte Zeit, bessere Qualität, weniger mühsame Handarbeit — und was du als Nächstes machst.

Basis

1 · Bauen

Den Assistenten in Varios nach deiner Idee aus Aufgabe 2 erstellen

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Erstelle den Assistenten so, dass er verständlich, verlässlich und sicher ist: eindeutiger Name und Beschreibung, klarer System Prompt mit Aufgabe, Regeln und Ergebnis, Modell ohne rote Kennzeichnung, nur geprüfte Dokumente, Beispiel-Prompts.
Tipp: Prüfe deine Idee vorab mit dem vorgefertigten Assistenten «AI Assistenten Check-Up» in Varios — er schätzt Machbarkeit, Datenschutz und Nutzen grob ein.
Stellst du dabei fest, dass eine Vorlage, ein guter Prompt oder ein besserer Ablauf genügt: Auch diese begründete Entscheidung ist ein wertvolles Ergebnis.

🟢 Nur grüne oder anonymisierte Daten in den Assistenten — Rot bleibt Rot
Vertieft

2 · Testen

Fünf Gold-Beispiele und mindestens eine Person, die ihn nicht gebaut hat

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Prüfe deinen Assistenten mit fünf Gold-Beispielen, bei denen du weisst, wie ein gutes Ergebnis aussieht: einfache, unvollständige und ungewöhnliche Fälle plus Grenzfälle, die er bewusst nicht beantworten soll. Lass ihn dann von mindestens einer Person testen, die ihn nicht gebaut hat — so erkennst du, ob er auch ohne dein Vorwissen funktioniert. Sammle die Rückmeldungen, ändere gezielt eine Sache und teste erneut.

🟢 Nur grüne oder anonymisierte Daten für Tests
Challenge

3 · Teilen

Würde er auch deinem Team oder deiner Abteilung helfen? Dann melde dich bei deiner Koordinatorin, deinem Koordinator

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Zeigt der Test, dass der Assistent zuverlässig arbeitet und auch anderen helfen könnte, melde dich bei deiner Koordinatorin oder deinem Koordinator. Sie können ihn freischalten und begleiten die Freigabe. Bring drei Antworten mit: Welchen Bedarf löst er? Wie hast du getestet, und was hast du gelernt? Wer soll ihn nutzen?
Gute Use Cases darfst du auch direkt dem KI-Support melden, mit deiner Einschätzung zur Umsetzung. Und denk an die Einführung: fünf Minuten in der Teamsitzung, eine Anleitung in drei Sätzen, gemeinsam ausprobieren.

🟢 Datenblick auch beim Teilen: Freigabe nur mit geprüften Daten und Dokumenten

Datenschutz: Der Datenblick gilt auch beim Bauen und Testen. Ein Assistent verändert die Datenschutz-Einstufung nicht: Rot bleibt Rot, auch für Testbeispiele. Bei gelber Ampel: Gelb-Check. Soll eine Lösung geteilt werden, braucht es Tests, eine Prüfung und die Freigabe über die Koordinator:innen. Unsicher? Frag deine Koordinatorin, deinen Koordinator oder den KI-Support: ki.support@uster.ch

Etappe abschliessen

Damit du Pfad 3 abschliessen kannst, müssen die drei Schritte — Lernimpuls, Gruppentreffen und Einzelauftrag — jeweils einzeln abgehakt sein. Klicke auf das Kästchen, sobald du den Schritt erledigt hast.

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Wichtig fürs Zertifikat: Das Zertifikat gibt es nur, wenn in allen vier Etappen alle drei Häkchen gesetzt sind (12 insgesamt). Der Button «Pfad 3 abschliessen» erscheint erst dann. Beim Klick öffnet sich eine kurze Umfrage zum Lernpfad; danach ist dein Abschluss bestätigt und das Zertifikat kommt per Mail von KI-Coach Selina.

Etappe 4 von 4

Etappen

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Einführung Lernziele 1. Lernimpuls 2. Lerngruppe 3. Einzelauftrag
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