Use Cases & Assistenten —
Vom echten Bedarf zum Team-Assistenten
Das ist die letzte Etappe deiner Lernreise. Es geht um die Frage, wie wir mit KI echten Mehrwert für die Stadt Uster schaffen. Du lernst, was ein Use Case ist, woran du gute Use Cases in deinem Arbeitsalltag erkennst und wo du sie findest. Du siehst in Varios, was ein Assistent braucht, damit ein ganzes Team ihn nutzen kann: verständlich, verlässlich und sicher. Du erfährst, wie Testen, Freigabe über die Koordinator:innen und Einführung im Team zusammenspielen. Zum Schluss ziehst du Bilanz über deinen Weg durch Pfad 3.
Kernbotschaft
Zuerst der Use Case, dann das Werkzeug. Ein Werkzeug allein schafft keinen Mehrwert — entscheidend ist ein echter Bedarf. Und ein Assistent wirkt erst dann, wenn er verständlich, verlässlich und sicher ist und im Team tatsächlich genutzt wird.
Use Cases erkennen
Du unterscheidest Use Case (der Bedarf) und Assistent (eine mögliche Lösung), prüfst Ideen mit den fünf Merkmalen und weisst, wo du Use Cases im Alltag findest.
Wirkung für Team und Abteilung
Du fragst nicht nur «Was hilft mir?», sondern «Wer hat denselben Bedarf?» — persönlich, Team, Abteilung oder ganze Verwaltung — und erkennst so den Hebel einer Lösung.
Team-Assistenten bauen & testen
Du baust in Varios einen Assistenten, der verständlich, verlässlich und sicher ist — und prüfst ihn mit Gold-Beispielen und mit Personen, die ihn nicht gebaut haben.
Freigeben, einführen & Bilanz ziehen
Du kennst den Weg zur Freigabe über deine Koordinatorin oder deinen Koordinator, weisst, wie ein Assistent im Team ankommt — und ziehst Bilanz über deinen Weg durch Pfad 3.
In diesem Schritt schaust du dir ein Lernvideo an (ca. 24 Minuten). Es zeigt dir, was ein Use Case ist, woran du gute Use Cases erkennst, wo du sie im Alltag findest — und wie du in Varios einen Assistenten baust, den ein ganzes Team nutzen kann. Schau das Video alleine an, bevor ihr euch als Lerngruppe trefft. Am Ende des Videos bekommst du einen Auftrag mit drei Stufen (Basis: einen Use Case finden und mit den fünf Merkmalen prüfen · Vertieft: die passende Lösung überlegen, allenfalls einen Piloten bauen · Challenge: den Piloten testen). Wer bis zum Treffen schon eine Use-Case-Idee oder sogar einen Piloten mitbringt: umso besser — Pflicht ist es nicht, die Idee findet ihr sonst gemeinsam im Treffen.
Dein Lernvideo
Klicke auf «Abspielen» und schau dir das Video in Ruhe an. Du kannst jederzeit pausieren, zurückspulen oder die Abspielgeschwindigkeit (das Tempo) anpassen.
Das war der letzte Lernimpuls von Pfad 3. So bekommst du dein Zertifikat:
Für das Zertifikat müssen in allen vier Etappen alle drei Häkchen gesetzt sein: Lernimpuls, Lerngruppentreffen und Einzelauftrag, also 12 Häkchen insgesamt. Prüf am besten jetzt auf deinem Dashboard, ob in den Etappen 1 bis 3 noch eines fehlt.
Das Zertifikat kannst du nicht selbst herunterladen. Sobald alle Häkchen gesetzt sind, klickst du auf «Pfad 3 abschliessen», beantwortest eine kurze Umfrage, und dein Abschluss ist bestätigt. Danach prüft KI-Coach Selina deinen Stand und schickt dir das Zertifikat per Mail.
Unterlagen zum Video
Hier kannst du die Begleitunterlagen zum Video herunterladen — zum Nachlesen und Ausdrucken.
Begleitunterlagen Lernimpuls Etappe 4
PDF · Folien und Zusatzinfos zum Lernimpuls
Übersicht Lerninhalt
Hier findest du die Themen aus dem Lernimpuls als Übersicht zum Nachschlagen — geordnet nach den Abschnitten im Video. Klicke auf einen Bereich, um ihn aufzuklappen. Du musst nicht alles lesen; nutze die Übersicht je nach Bedarf.
Das ist euer letztes Treffen in Pfad 3 — und der letzte Halt eurer Lernreise durch alle drei Pfade. Schau zuerst den Lernimpuls (Video) an. Beim Treffen tauscht ihr zuerst eure Erfahrungen mit Assistenten und Agenten aus, dann findet jede Person eine Use-Case-Idee und prüft sie im Sinn-Check mit den fünf Merkmalen — und ihr diskutiert, ob sie auch team- oder abteilungsweit relevant wäre. Gebaut wird danach, das ist dein Einzelauftrag. Zum Schluss zieht ihr Bilanz über euren ganzen Weg durch Pfad 3. Alles steht Schritt für Schritt im Lerndossier.
So läuft euer Gruppentreffen ab
schedule45 Min.Einstieg — Ankommen, Rückblick, Lernimpuls
Kurzer Austausch zum Einzelauftrag aus dem letzten Treffen und zum Video: «Wir haben jetzt Varios. Was machen wir damit?» — wo habe ich mich ertappt?
Aufgabe 1: Erfahrungsrunde — Assistenten, Agenten & wiederkehrende Aufgaben
Welchen Assistenten nutze ich wirklich, welcher ist eingeschlafen? Schon einem Agenten begegnet? Wo tauchen bei uns dieselben Texte und Fragen auf? Haltet fest, wer wen wobei unterstützen kann.
Aufgabe 2: Meine Use-Case-Idee & Sinn-Check
Schritt A: Jede Person notiert ihre Idee (Aufgabe, Nutzen, Häufigkeit und Daten), die Gruppe prüft sie an den fünf Merkmalen — Assistent sinnvoll, Prompt genügt oder andere Idee? Schritt B: Für wen wäre er relevant — nur für mich, Team, Abteilung oder Stadt?
Schlussbilanz: Euer Weg durch Pfad 3
Rückblick auf die vier Etappen, stille Einzelbilanz (4 Min.) und Austausch im Team (8 Min.): Was hat sich in eurer Arbeitsweise am stärksten verändert? Wie bleibt ihr als Gruppe in Kontakt?
Einzelauftrag: Assistenten bauen und teilen
Ihr schaut die drei Schritte Bauen · Testen · Teilen kurz gemeinsam an (Abschnitt 3 unten).
Was ihr für das Treffen braucht
Einen Laptop mit Zugang zu Varios open_in_new — so könnt ihr in Aufgabe 2 die Ansicht «Assistent erstellen» gleich anschauen (Anmeldung mit dem Uster-Login).
Das Lerndossier — ausgedruckt oder digital auf dem Bildschirm
Falls vorhanden: dein Use Case oder Pilot aus dem Auftrag im Lernimpuls — umso besser, Pflicht ist es nicht
Unterlagen für das Gruppentreffen
Ladet euch das Lerndossier herunter und druckt es aus (oder öffnet es auf dem Laptop). Es enthält alle Aufgaben, den Sinn-Check mit den fünf Merkmalen, die Schlussbilanz und den Einzelauftrag.
Bring deinen Use Case in einen Assistenten. Die Vorarbeit ist gemacht: Deine Idee hat den Sinn-Check bestanden, und ihr wisst, für wen sie relevant wäre. Jetzt setzt du um — in deinem Tempo, in den nächsten Wochen, in drei Schritten. Du entscheidest selbst, wie weit du gehst.
Nutze deinen Assistenten danach ein paar Mal im echten Alltag und halte im Lerndossier fest, was er dir und deinem Team bringt: gesparte Zeit, bessere Qualität, weniger mühsame Handarbeit — und was du als Nächstes machst.
Basis
1 · Bauen
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1 · Bauen
Erstelle den Assistenten so, dass er verständlich, verlässlich und sicher ist: eindeutiger Name und Beschreibung, klarer System Prompt mit Aufgabe, Regeln und Ergebnis, Modell ohne rote Kennzeichnung, nur geprüfte Dokumente, Beispiel-Prompts.
Tipp: Prüfe deine Idee vorab mit dem vorgefertigten Assistenten «AI Assistenten Check-Up» in Varios — er schätzt Machbarkeit, Datenschutz und Nutzen grob ein.
Stellst du dabei fest, dass eine Vorlage, ein guter Prompt oder ein besserer Ablauf genügt: Auch diese begründete Entscheidung ist ein wertvolles Ergebnis.
Vertieft
2 · Testen
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2 · Testen
Prüfe deinen Assistenten mit fünf Gold-Beispielen, bei denen du weisst, wie ein gutes Ergebnis aussieht: einfache, unvollständige und ungewöhnliche Fälle plus Grenzfälle, die er bewusst nicht beantworten soll. Lass ihn dann von mindestens einer Person testen, die ihn nicht gebaut hat — so erkennst du, ob er auch ohne dein Vorwissen funktioniert. Sammle die Rückmeldungen, ändere gezielt eine Sache und teste erneut.
🟢 Nur grüne oder anonymisierte Daten für Tests
Challenge
3 · Teilen
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3 · Teilen
Zeigt der Test, dass der Assistent zuverlässig arbeitet und auch anderen helfen könnte, melde dich bei deiner Koordinatorin oder deinem Koordinator. Sie können ihn freischalten und begleiten die Freigabe. Bring drei Antworten mit: Welchen Bedarf löst er? Wie hast du getestet, und was hast du gelernt? Wer soll ihn nutzen?
Gute Use Cases darfst du auch direkt dem KI-Support melden, mit deiner Einschätzung zur Umsetzung. Und denk an die Einführung: fünf Minuten in der Teamsitzung, eine Anleitung in drei Sätzen, gemeinsam ausprobieren.
Datenschutz: Der Datenblick gilt auch beim Bauen und Testen. Ein Assistent verändert die Datenschutz-Einstufung nicht: Rot bleibt Rot, auch für Testbeispiele. Bei gelber Ampel: Gelb-Check. Soll eine Lösung geteilt werden, braucht es Tests, eine Prüfung und die Freigabe über die Koordinator:innen. Unsicher? Frag deine Koordinatorin, deinen Koordinator oder den KI-Support: ki.support@uster.ch
Etappe abschliessen
Damit du Pfad 3 abschliessen kannst, müssen die drei Schritte — Lernimpuls, Gruppentreffen und Einzelauftrag — jeweils einzeln abgehakt sein. Klicke auf das Kästchen, sobald du den Schritt erledigt hast.
Wichtig fürs Zertifikat: Das Zertifikat gibt es nur, wenn in allen vier Etappen alle drei Häkchen gesetzt sind (12 insgesamt). Der Button «Pfad 3 abschliessen» erscheint erst dann. Beim Klick öffnet sich eine kurze Umfrage zum Lernpfad; danach ist dein Abschluss bestätigt und das Zertifikat kommt per Mail von KI-Coach Selina.
