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2 Etappe 2 von 4 · KI-Expert*innen

Vom Chat zum KI-Arbeitsplan —
Grosse Aufgaben Schritt für Schritt lösen

In Etappe 1 hast du der KI einen sauberen Arbeitstisch vorbereitet. Jetzt gehst du einen Schritt weiter: Bei grösseren Aufgaben gibst du nicht alles auf einmal an die KI, sondern machst dir einen KI-Arbeitsplan — du klärst das Ziel, teilst die Aufgabe in kleinere Teile, bearbeitest sie einzeln mit der KI und setzt sie am Schluss zu einem stimmigen Ganzen zusammen.

scheduleDauer: ca. 3 Wochen 1 Video (~26 Min.) Dein KI-Arbeitsplan

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Kernbotschaft

«Bei einer grösseren Aufgabe ist der beste erste Schritt nicht ‹KI, mach mir das fertige Ergebnis›. Der bessere erste Schritt ist: zuerst planen, dann machen — in vier klaren Schritten.»

Das nimmst du aus dieser Etappe mit:

Du machst dir einen KI-Arbeitsplan

Grosse Aufgaben in vier klare Schritte zerlegen — Ziel klären, aufteilen, bearbeiten, zusammensetzen — statt alles auf einmal in einen einzigen langen Prompt zu packen.

Du setzt KI in jedem Schritt gezielt ein

Mal zum Mitdenken, mal zum Strukturieren, mal zum Formulieren oder kritischen Prüfen — nicht nur «schreiben lassen».

Du arbeitest in kleinen Runden

Pro Teilaufgabe: Material geben, Entwurf machen lassen, verbessern, Schwächen suchen — bis das Ergebnis stimmt.

Du behältst Überblick & Verantwortung

Bausteine sauber als Dateien sichern, am Schluss mit rotem Faden zusammensetzen — du prüfst und entscheidest.

Dein Ergebnis: ein eigener KI-Arbeitsplan für eine grössere Aufgabe — vom geklärten Ziel über die Teilaufgaben und bearbeiteten Bausteine bis zum stimmigen Ganzen. Heute probierst du die Methode an einer echten Aufgabe aus.


Jede Etappe besteht aus drei Schritten. Hier siehst du, was dich erwartet.

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So funktioniert dein Fortschritt

Nach jedem Schritt — Lernimpuls, Gruppentreffen und Einzelauftrag — setzt du unten ein Häkchen. Sind alle drei gesetzt, kommst du zur nächsten Etappe weiter. Am Ende des Pfads erhältst du dein Abschluss-Zertifikat.


In diesem Schritt schaust du dir das Lernvideo an (ca. 26 Minuten). Es führt dich durch den KI-Arbeitsplan an einem durchgehenden Beispiel — einer kurzen Präsentation fürs Team. Schau das Video alleine an, bevor ihr euch als Lerngruppe trefft.

Dein Lernvideo

Klicke auf «Abspielen» und schau dir das Video in Ruhe an. Du kannst jederzeit pausieren, zurückspulen oder das Tempo anpassen.

Video abspielen

Unterlagen zum Video

Hier kannst du die Begleitunterlagen zum Video herunterladen — zum Nachschlagen.

Begleitunterlagen Lernimpuls Etappe 2

PDF · Folien und Zusatzinfos zum Lernimpuls

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Übersicht Lerninhalt

Die Themen aus dem Lernimpuls als Übersicht zum Nachschlagen. Klicke auf einen Bereich, um ihn aufzuklappen — du musst nicht alles lesen.

menu_bookAlle Themen anzeigen9 Abschnitteexpand_more
1. Warum kein Riesen-Prompt?

Alles in einen einzigen Riesen-Prompt zu packen klingt bequem — aber die KI weiss dann nicht, was für dich «perfekt» bedeutet, und rät. Die Antwort sieht oft gut aus, passt aber nicht zu deiner Situation. Besser: die Aufgabe zuerst zerlegen.

Riesen-Prompt

Alles auf einmal verlangen und hoffen, dass die KI richtig rät.

KI-Arbeitsplan

Die Aufgabe in kleine Teile zerlegen und die KI in jedem Schritt passend einsetzen.

Merksatz: Teile die grosse Aufgabe auf, statt alles in eine einzige Frage zu packen.

2. Was ist ein KI-Arbeitsplan?

Kein langer Prompt und kein kompliziertes Dokument — einfach dein Plan, wie du eine grössere Aufgabe Schritt für Schritt mit der KI bearbeitest. Er beantwortet vier Fragen: Was soll am Schluss herauskommen? In welche Teile zerlege ich die Aufgabe? Wie bearbeite ich diese Teile? Und wie füge ich sie am Ende wieder zusammen? Wie ein kleiner Fahrplan — zuerst planen, dann machen.

3. Rückblick Etappe 1: Der vorbereitete Arbeitstisch

In Etappe 1 hast du der KI einen guten Start vorbereitet: Rolle, Auftrag, Quellen, Beispiele und Format. Drei Gedanken daraus tragen auch heute:

  • checkStruktur schlägt Menge — klar gegliederte Infos statt möglichst viel Text.
  • checkEin Thema, ein Chat — so verliert die KI den roten Faden nicht.
  • checkDie KI bereitet vor — du prüfst und entscheidest.
4. Schritt 1 · Überlegen, was du willst

Bevor du loslegst, klärst du: Was soll am Ende konkret entstehen — und wer soll es nutzen? Je klarer das Ziel, desto besser kannst du die KI später führen. Das musst du nicht allein beantworten: Schildere der KI deine Idee und lass sie prüfen, ob der Auftrag klar genug ist.

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Beispiel-Prompt: «Ich möchte … vorbereiten. Ist diese Aufgabe klar? Was fehlt dir noch, um sie gut zu lösen?»

5. Schritt 2 · Aufgabe aufteilen

Eine grosse Aufgabe wird nicht einfacher, nur weil du sie der KI gibst — sondern wenn du sie in kleine, klare Teilaufgaben zerlegst. Bei einer Präsentation z. B.: Inhalte sammeln → Kernbotschaften wählen → Reihenfolge festlegen → Folientexte schreiben.

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Beispiel-Prompt: «In welche kleineren Teile könnte man diese Aufgabe zerlegen?»

Den Vorschlag übernimmst du nicht blind: Du prüfst, was passt, was fehlt und welche Reihenfolge sinnvoll ist.

6. Schritt 3 · Teile bearbeiten (Schleife a–d)

Jetzt nimmst du dir die Teilaufgaben einzeln vor. Für jede gehst du in derselben kleinen Schleife vor:

a · Material geben

Stichworte, Vorlage oder Beispiel mitgeben.

b · Entwurf machen lassen

Der erste Entwurf muss nicht perfekt sein.

c · Verbessern

«Zu lang», «verständlicher», «passt nicht zur Zielgruppe».

d · Schwächen suchen lassen

«Wo ist das noch schwach? Was fehlt?» — und du prüfst.

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Bezug Etappe 1: Sichere jedes Teil-Ergebnis als eigene, klar gegliederte Datei (z. B. .md). So hast du am Ende geprüfte Bausteine statt eines langen Chats — die du im letzten Schritt wieder als Kontext mitgeben kannst.

7. Schritt 4 · Zusammensetzen (roter Faden)

Jetzt machst du aus den Bausteinen wieder ein Ganzes — in sinnvoller Reihenfolge und mit rotem Faden. Gib der KI die geprüften Teile als Kontext mit und lass sie zusammenführen und kritisch prüfen.

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Beispiel-Prompt: «Füge diese Teile zu einem Ganzen zusammen und prüfe den roten Faden: Fehlt etwas, doppelt sich etwas oder holpert ein Übergang?»

Ihre Hinweise sind wertvoll, aber keine Wahrheit — du schaust selbst und entscheidest, was du übernimmst.

8. Drei Praxistipps für den Alltag
  • looks_oneZuerst planen, dann machen. Nicht gleichzeitig herausfinden, was du brauchst, aufteilen und schon schreiben lassen — erst der Plan, dann die Umsetzung.
  • looks_twoVerrennt sich ein Chat, starte frisch. Neuer Chat, und nur das Wichtige mitnehmen: dein klares Ziel, die relevanten Unterlagen und den besten Zwischenstand.
  • looks_3Du entscheidest. Die KI macht Vorschläge, entwirft und zeigt Schwächen auf — aber du prüfst das Ergebnis und verantwortest es.
9. Beispiel: Präsentation fürs Team

Im Video läuft alles an einem Fall durch: eine kurze Präsentation über KI fürs Team (5 Folien + ein praktischer Tipp). So sehen die vier Schritte konkret aus:

  • arrow_rightKlären: Für wen? Was soll das Team mitnehmen? Welcher Tipp am Schluss?
  • arrow_rightAufteilen: Inhalte → Kernpunkte pro Folie → Reihenfolge → Folientexte → Tipp.
  • arrow_rightBearbeiten: jeden Baustein in kleinen Runden, als Datei gesichert.
  • arrow_rightZusammensetzen: Bausteine zur fertigen Präsentation mit rotem Faden.

Wichtig: Schau zuerst den Lernimpuls (Video) an, bevor ihr euch trefft. Beim Gruppentreffen wendet ihr den KI-Arbeitsplan gemeinsam an einer Aufgabe an — Ziel klären, aufteilen, bearbeiten, zusammensetzen. Ihr arbeitet das Lerndossier durch.

So läuft euer Gruppentreffen ab

schedule45 Min.
1

Einstieg ins Thema · 5–10 Min.

Ankommen, kurzer Rückblick auf den letzten Einzelauftrag und Austausch zum Lernimpuls: Wo lohnt sich ein KI-Arbeitsplan?

2

Aufgabe 1: Prompt oder Arbeitsplan? · 5 Min.

Ihr ordnet fünf Situationen ein: Reicht ein guter Prompt — oder lohnt sich ein KI-Arbeitsplan? (Lösungen im Dossier-Anhang.)

3

Aufgabe 2: Der KI-Arbeitsplan am Fall · 25 Min.

Das Herzstück: An einem fiktiven Fall geht ihr die vier Schritte durch — Überlegen · Aufteilen · Bearbeiten · Zusammensetzen — und legt jedes Zwischenergebnis als eigene Datei ab.

4

Reflexion — Erlebtes einordnen · 5 Min.

Ihr ordnet das Erlebte ein: Welcher Schritt half am meisten? Welche eigene Aufgabe überführt ihr als Nächstes in einen KI-Arbeitsplan?

Was ihr für das Treffen braucht

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Einen Laptop oder Computer — für jede Person einen

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Zugang zu Varios open_in_new — Anmeldung mit eurem Uster-Login.

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Das ausgedruckte Lerndossier — oder digital auf dem Bildschirm

Unterlagen für das Gruppentreffen

Ladet euch das Lerndossier herunter und druckt es aus (oder öffnet es auf dem Laptop). Es enthält die Aufgaben, Beispiele und Platz für eure Notizen.


Dein Einzelauftrag bis zum nächsten Treffen: Überführe eine eigene Alltagsaufgabe in einen KI-Arbeitsplan und erarbeite sie strukturiert.

Dein Auftrag

  1. Wähle eine wiederkehrende Aufgabe aus deinem Arbeitsalltag.
  2. Geh die vier Schritte durch: Überlegen (Ziel klären) · Aufteilen (Teilaufgaben) · Bearbeiten (jede Teilaufgabe in kleinen Runden) · Zusammensetzen (zu einem Ganzen, selbst prüfen).
  3. Lege die Ergebnisse jedes Schritts als .md-Dateien in einem Ordner oder in einem Word-Dokument ab — so hast du am Ende alles beisammen.
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Bring zum nächsten Treffen mit: deinen KI-Arbeitsplan (oder einen Screenshot), die gespeicherten Zwischenergebnisse (oder das Word-Dokument) und eine kurze Notiz — welcher Schritt hat dir am meisten geholfen?

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Datenschutz beachten

Arbeite nur mit unkritischen, öffentlichen oder freigegebenen Inhalten — keine echten Personendaten. Welche Daten, Quellen und Rechte heikel werden, vertieft ihr in Etappe 3 («Schutzlinien»).


Weiterführende Materialien Optional

Hier findest du den KI-Arbeitsplan als Gerüst zum Nachschlagen — und den Zugang zu Varios. Du musst diesen Bereich nicht durcharbeiten; er dient als Nachschlagewerk.

Der KI-Arbeitsplan — die vier Schritte

1 · Überlegen, was du willst — Ziel klären

2 · Aufgabe aufteilen — in Teilaufgaben zerlegen

3 · Teile bearbeiten — Material, Entwurf, verbessern, prüfen

4 · Zusammensetzen — mit rotem Faden

Etappe abschliessen

Damit du zur nächsten Etappe weitergehst, müssen die drei Schritte — Lernimpuls, Gruppentreffen und Einzelauftrag — jeweils einzeln abgehakt sein. Klicke auf das Kästchen, sobald du den Schritt erledigt hast.

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Wichtig fürs Zertifikat: Am Ende des Pfades wird das Zertifikat nur ausgestellt, wenn du alle Etappen sauber abgeschlossen hast — in jeder Etappe müssen alle drei Häkchen gesetzt sein.

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