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KI-Praktiker*innen — Anwenden

4 Etappe 4 von 4 · KI-Praktiker*innen

Eigenen Assistenten bauen —
Der Abschluss von Pfad 2

In der letzten Etappe baust du auf deinen Grundlagen auf: Du lernst, wie du in Varios einen eigenen persönlichen Assistenten erstellst. Ein Assistent ist ein festes Briefing, das dauerhaft im Hintergrund mitläuft. Er bündelt, was du in Pfad 2 gelernt hast: die RAF-Formel, den gezielt vorbereiteten Kontext und den Datenblick. Zum Schluss ziehst du Bilanz über deinen ganzen Weg durch Pfad 2.

play_circle1 Video (ca. 13 Min.) groupLerngruppentreffen (45 Min.) Letzte Etappe

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Kernbotschaft

Ein eigener Assistent ist ein festes Briefing, das dauerhaft im Hintergrund mitläuft. Er nimmt dir das Prüfen aber nicht ab: Überzeugend heisst weiterhin nicht richtig — und ein persönlicher Assistent verändert die Datenschutz-Einstufung nicht. Rot bleibt Rot.

search

Geeignete Aufgabe finden

Du findest eine klar begrenzte, wiederkehrende Aufgabe aus deinem Alltag, die sich für einen eigenen Assistenten eignet — nicht «hilf mir bei meiner Arbeit».

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Sinn-Check machen

Du prüfst, ob ein Assistent dafür überhaupt sinnvoll ist — oder ob ein einfacher Prompt genügt.

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Die vier Bau-Schritte anwenden

Du wendest die vier Bau-Schritte — Bedarf klären · Auftrag festlegen · Kontext vorbereiten · testen & verbessern — auf deine Idee an, notierst deinen konkreten Bauplan und baust deinen Assistenten in Varios.

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Relevanz einschätzen & Bilanz ziehen

Du schätzt ein, ob dein Assistent auch für andere Teams relevant wäre — und ziehst Bilanz über deinen ganzen Weg durch Pfad 2.


In diesem Schritt schaust du dir ein Lernvideo an (ca. 13 Minuten). Es zeigt dir, wie du in Varios einen eigenen Assistenten baust — von den vier Bau-Schritten über die Einstellungen in «Assistent erstellen» bis zum Testen. Schau das Video alleine an, bevor ihr euch als Lerngruppe trefft.

Dein Lernvideo

Klicke auf «Abspielen» und schau dir das Video in Ruhe an. Du kannst jederzeit pausieren, zurückspulen oder die Abspielgeschwindigkeit (das Tempo) anpassen.

Video abspielen

Das war der letzte Lernimpuls von Pfad 2. So bekommst du dein Zertifikat:

Für das Zertifikat müssen in allen vier Etappen alle drei Häkchen gesetzt sein: Lernimpuls, Lerngruppentreffen und Einzelauftrag, also 12 Häkchen insgesamt. Prüf am besten jetzt auf deinem Dashboard, ob in den Etappen 1 bis 3 noch eines fehlt.

Das Zertifikat kannst du nicht selbst herunterladen. Sobald alle Häkchen gesetzt sind, klickst du auf «Pfad 2 abschliessen», beantwortest eine kurze Umfrage, und dein Abschluss ist bestätigt. Danach prüft KI-Coach Selina deinen Stand und schickt dir das Zertifikat per Mail.

Unterlagen zum Video

Hier kannst du die Begleitunterlagen zum Video herunterladen — zum Nachlesen und Ausdrucken.

Begleitunterlagen Lernimpuls Etappe 4

PDF · Folien und Zusatzinfos zum Lernimpuls

download

Übersicht Lerninhalt

Hier findest du die Themen aus dem Lernimpuls als Übersicht zum Nachschlagen — geordnet nach den Abschnitten im Video. Klicke auf einen Bereich, um ihn aufzuklappen. Du musst nicht alles lesen; nutze die Übersicht je nach Bedarf.

menu_bookAlle Themen anzeigen5 Abschnitteexpand_more
Inhalt Lernimpuls (ca. 13 Min.)
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Begrüssung — die letzte Etappe von Pfad 2

00:23

Vom freien Chat zum eigenen Assistenten

01:17

Die vier Bau-Schritte

02:43

Direkt in Varios: «Assistent erstellen» — die 7 Teile

07:40

Testen: drei Fälle, vier Prüfpunkte — Rot bleibt Rot

08:53

Dein Auftrag fürs Lerngruppentreffen

09:36

Persönlich oder geteilt? Qualitätssicherung & Freigabe

10:28

Rückblick auf Pfad 2 & Ausblick auf Pfad 3

1. Warum ein eigener Assistent?

Im freien Chat startest du jedes Mal neu: Du erklärst Aufgabe, Rolle und Format immer wieder. Für eine spontane Einzelfrage ist das gut — für eine Aufgabe, die jede Woche wiederkommt, wird es mühsam.

Ein eigener Assistent ist im Grunde ein festes Briefing, das dauerhaft im Hintergrund mitläuft. Er bündelt genau das, was du in Pfad 2 gelernt hast: die RAF-Formel für den Auftrag, den gezielt vorbereiteten Kontext und den Datenblick. Du schreibst den Auftrag einmal — danach steht er für diese Aufgabe immer bereit.

Was er nicht tut: dir das Prüfen abnehmen. Auch ein gut gebauter Assistent arbeitet mit einem Sprachmodell — überzeugend heisst weiterhin nicht richtig.

2. Die vier Bau-Schritte
1

Den Bedarf klären — wähle eine klar begrenzte, wiederkehrende Aufgabe, zum Beispiel «Verwaltungstexte in einfache Sprache übertragen». Nicht «hilf mir bei meiner Arbeit».

2

Den Auftrag festlegen — mit RAF: Rolle («Sprachprofi der Stadt Uster»), Aufgabe, Regeln (kurze Sätze auf Niveau B1, Fachbegriffe erklären), Format (höchstens 150 Wörter, Du-Form). Ein schwacher Auftrag («Schreib den Text einfacher») liefert jedes Mal etwas anderes.

3

Den Kontext vorbereiten — passendes Modell wählen (achte auf die rote Umrandung!) und Unterlagen mit einer klaren Rolle hinterlegen: Was ist verbindliche Faktenquelle, was nur Hintergrund, was Vorlage für Ton und Aufbau? Sonst ist eine Datei einfach «Wissen» — und der Assistent entscheidet selbst, was er damit macht.

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Testen und verbessern — siehe Abschnitt 4.

3. «Assistent erstellen» in Varios — die 7 Teile

In Varios klickst du links auf «Alle Assistenten» und dann oben rechts auf den grünen Knopf. Diese Einstellungen füllst du aus:

  • 1 · Bild und Name: ein prägnanter Name — damit sofort klar ist, wofür der Assistent da ist.
  • 2 · System Prompt: das Herzstück. Hier trägst du deinen Auftrag mit der RAF-Formel ein — er läuft bei jeder Frage im Hintergrund mit.
  • 3 · Das KI-Modell: der Motor deines Assistenten. Achte auf die rote Umrandung: Bei solchen Modellen gehören ausschliesslich grüne Daten hinein.
  • 4 · Konnektoren: direkte Verbindungen zu Systemen wie SharePoint oder OneDrive — fortgeschritten, wird in Pfad 3 vertieft. Bei Fragen hilft das KI-Support-Team.
  • 5 · Funktionen und Dateien: hier steuerst du deinen Kontext — feste Richtlinien, Glossar oder Vorlagen hochladen, und optional «Hochladen im Chat erlauben» für Dokumente, die du bei jeder Nutzung neu mitgibst.
  • 6 · Beschreibung und Beispiele: kurze Hilfetexte und vorgefertigte Beispiele — reine Benutzerfreundlichkeit.
  • 7 · Datenschutzeinstellungen: der Filter für personenbezogene Daten — ein zusätzliches Sicherheitsnetz der Stadt Uster, das Namen oder Nummern verschlüsselt, bevor sie an das Modell gehen.

Das Geniale: Rechts im Feld «Assistent ausprobieren» testest du deinen System Prompt sofort — ohne zu speichern. Passt etwas nicht? Links abändern, rechts neu testen.

4. Testen: drei Fälle, vier Prüfpunkte

Bevor du deinem Assistenten vertraust, testest du ihn — nicht mit einem Beispiel, sondern mit dreien: einem einfachen Fall, einem unvollständigen und einem etwas ungewöhnlichen. Erst der unvollständige zeigt, ob er wirklich nachfragt, statt etwas zu erfinden. Nimm Beispiele, die anonymisiert, unkritisch oder ohnehin öffentlich sind.

Prüfe dann vier Dinge:

  • Auftrag und Regeln: Hat er getan, was du im Briefing festgelegt hast?
  • Fakten und Quellen: Stimmen die Aussagen, ist nichts erfunden?
  • Ton und Format: Passen Sprache, Länge und Aufbau?
  • Datenschutz: der wichtigste Satz dieser Etappe — ein persönlicher Assistent verändert die Einstufung nicht. Rot bleibt Rot.

Auch deine Testbeispiele und hochgeladenen Dateien gehen zuerst durch die Ampel — im Zweifel durch den Gelb-Check auf deiner Anleitungskarte aus Etappe 3.

5. Persönlich oder geteilt? & der Rückblick auf Pfad 2

Deinen Mini-Assistenten baust du für dich — jede Person mit Varios-Zugang darf das. Etwas anderes ist es, wenn er auch dem Team oder der Abteilung helfen würde: Dann muss er mit unterschiedlichen Fällen getestet sein, die Unterlagen müssen geprüft sein, und es muss klar sein, wer für die Inhalte verantwortlich ist. Diesen Schritt begleiten die Koordinatorinnen und Koordinatoren — sie helfen beim Prüfen und kümmern sich um die Freigabe. Bei Fragen: ki.support@uster.ch.

Dein Weg durch Pfad 2: In Etappe 1 hast du verstanden, wie KI arbeitet und warum sie überzeugend klingende Fehler macht. In Etappe 2 kamen die drei Hebel dazu: Auftrag, Kontext, geprüfter Output. In Etappe 3 der sichere Umgang mit Grenzfällen und der Gelb-Check. Und heute bündelst du all das in einem eigenen Werkzeug. Das Wichtigste ist aber nicht das Werkzeug — es ist deine Arbeitsweise.

Wenn du möchtest, geht die Reise in Pfad 3 weiter: mehrschrittige Arbeitsabläufe, systematisch aufbereiteter Kontext und Assistenten, die für ganze Teams geprüft und freigegeben werden. Du musst diesen Schritt nicht sofort gehen — ein gut funktionierender persönlicher Assistent ist bereits ein wertvolles Ergebnis.


Das ist euer letztes Treffen in Pfad 2. Schau zuerst den Lernimpuls (Video) an, bevor ihr euch trefft. Beim Treffen macht ihr gemeinsam die Vorarbeit: Ihr sammelt Ideen, prüft, ob ein Assistent für die geplante Aufgabe überhaupt sinnvoll ist, erarbeitet euren Bauplan entlang der vier Bau-Schritte und klärt offene Fragen. Fertig gebaut wird der Assistent danach — das ist dein Einzelauftrag. Zum Schluss zieht ihr Bilanz über euren Weg durch Pfad 2. Alles steht Schritt für Schritt im Lerndossier.

So läuft euer Gruppentreffen ab

schedule45 Min.
5 Min.

Einstieg — Ankommen & Rückblick

Kurzer Austausch zum Video und zum letzten Einzelauftrag — die Fragen stehen im Lerndossier.

8 Min.

Aufgabe 1: Meine Assistenten-Idee & Sinn-Check

Jede Person notiert still ihre wiederkehrende Aufgabe und stellt sie kurz vor — die Gruppe prüft: Braucht es dafür einen Assistenten, oder genügt ein einfacher Prompt?

12 Min.

Aufgabe 2: Bauplan-Werkstatt

Ihr geht die vier Bau-Schritte für jede Idee durch — jede Person notiert ihren eigenen Bauplan und die offenen Fragen. Öffnet dazu in Varios die Ansicht «Assistent erstellen».

5 Min.

Aufgabe 3: Relevanz für andere

Wer könnte diesen Assistenten sonst noch brauchen — nur ich, mein Team oder mehr? Und wem erzählt ihr davon?

12 Min.

Schlussbilanz: Euer Weg durch Pfad 2

Rückblick auf die vier Etappen, stille Einzelbilanz und Austausch im Team.

3 Min.

Einzelauftrag: Assistenten fertig bauen

Ihr schaut die drei Schritte des Einzelauftrags kurz gemeinsam an (Abschnitt 3 unten).

Was ihr für das Treffen braucht

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Einen Laptop mit Zugang zu Varios open_in_new — so könnt ihr die Ansicht «Assistent erstellen» gleich anschauen.

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Das Lerndossier — ausgedruckt oder digital auf dem Bildschirm

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Eine Idee — eine wiederkehrende Aufgabe aus deinem Alltag, die dein Assistent übernehmen könnte

Unterlagen für das Gruppentreffen

Ladet euch das Lerndossier herunter und druckt es aus (oder öffnet es auf dem Laptop). Es enthält alle Aufgaben, den Bauplan zum Ausfüllen und die Prüfkarte fürs Testen.


Bau deinen Assistenten fertig. Die Vorarbeit ist gemacht: Deine Idee hat den Sinn-Check bestanden, dein Bauplan steht, die offenen Fragen sind notiert. Jetzt setzt du um — in deinem Tempo, in den nächsten Wochen. Drei Schritte, du hast alles dafür schon in der Hand:

Dein Assistent muss nicht perfekt sein. Klein ist okay — Hauptsache echt, getestet und einmal verbessert. Kommst du nicht weiter, hilft deine Koordinatorin, dein Koordinator oder der KI-Support.

Schritt 1

Bauen

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Erstelle deinen Assistenten in Varios («Assistent erstellen») — nach deinem Bauplan aus Aufgabe 2 des Lerndossiers.

🟢 Datenblick: Modellwahl beachten — rote Umrandung heisst: nur grüne Daten
Schritt 2

Testen

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Prüfe ihn mit deinen drei Testfällen (einfach · unvollständig · ungewöhnlich) — anhand der Prüfkarte auf der letzten Seite des Lerndossiers: Auftrag & Regeln, Fakten & Quellen, Ton & Format, Datenschutz.

🟢 Nur grüne Daten für Tests — Rot bleibt Rot, auch für Testbeispiele
Schritt 3

Verbessern

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Schärfe gezielt eine Sache nach — ändere nicht alles auf einmal. Nutze deinen Assistenten danach ein paar Mal im echten Alltag und halte im Lerndossier fest, was er dir bringt.

🟡 Bei gelber Ampel: Gelb-Check aus Etappe 3

Datenschutz: Der Datenblick gilt auch beim Bauen und Testen: Ein persönlicher Assistent verändert die Datenschutz-Einstufung nicht — Rot bleibt Rot, auch für Testbeispiele. Bei gelber Ampel: Gelb-Check. Unsicher? Frag deine Koordinatorin, deinen Koordinator oder den KI-Support: ki.support@uster.ch

Etappe abschliessen

Damit du Pfad 2 abschliessen kannst, müssen die drei Schritte — Lernimpuls, Gruppentreffen und Einzelauftrag — jeweils einzeln abgehakt sein. Klicke auf das Kästchen, sobald du den Schritt erledigt hast.

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Wichtig fürs Zertifikat: Das Zertifikat gibt es nur, wenn in allen vier Etappen alle drei Häkchen gesetzt sind (12 insgesamt). Der Button «Pfad 2 abschliessen» erscheint erst dann. Beim Klick öffnet sich eine kurze Umfrage zum Lernpfad; danach ist dein Abschluss bestätigt und das Zertifikat kommt per Mail von KI-Coach Selina.

Etappe 4 von 4

Etappen

check_circleWie KI funktioniertcheck_circleDie drei Hebel guter KI-Arbeitcheck_circleDatenschutz-Grenzfälleplay_circleEigenen Assistenten bauen

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Einführung Lernziele 1. Lernimpuls 2. Lerngruppe 3. Einzelauftrag
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