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KI-Lernportal

Die Lernreise

Keine Halbtagsschulung, keine PowerPoint-Stapel. Stattdessen begleitet dich die Lernreise über rund drei Monate dort, wo Lernen wirklich hängenbleibt: in deiner täglichen Arbeit und gemeinsam mit deinen Kolleg:innen. Du lernst in kleinen Schritten, probierst sofort an echten Aufgaben aus und wirst dabei von deiner Lerngruppe und einer Koordinator:in begleitet.

Diese Seite erklärt dir, wie die Lernreise aufgebaut ist — vom Lernprinzip über den Rhythmus deiner Lerngruppe und die drei Lernpfade bis zum Zertifikat am Schluss.

In 2 Minuten erklärt

Video abspielen

Im Video führt dich Selina Pfyffer kurz durch die Idee und den Ablauf der Lernreise.

Die Lernreise in Zahlen

4

Etappen pro Pfad

~3

Monate aktive Lernzeit

3–5

Personen je Lerngruppe

2

Wellen (2026 / 27)

Ablauf einer Lernwelle

Den Start macht ein gemeinsamer Kick-off. Danach arbeitest du dich Etappe für Etappe durch deinen Pfad und schliesst mit dem Zertifikat ab. So sieht der Weg von Anfang bis Ende aus:

flag

Kick-off

1

Etappe 1
~3 Wo.

2

Etappe 2
~3 Wo.

3

Etappe 3
~3 Wo.

4

Etappe 4
~3 Wo.

celebration

Abschluss

Pro Etappe rechnest du mit rund drei Wochen aktiver Arbeit. Die Etappen werden über die Welle hinweg nach und nach freigeschaltet — das genaue Tempo bestimmt ihr in der Lerngruppe gemeinsam. Welle 1 läuft von April bis September 2026, Welle 2 von Oktober 2026 bis März 2027. Beide Wellen folgen derselben Struktur; die Erkenntnisse aus Welle 1 fliessen direkt in Welle 2 ein.

Bestätigen & Zertifikat

Am Ende jeder Etappe bestätigst du mit einem Haken, dass du den Lernimpuls, das Gruppentreffen und den Einzelauftrag durchgearbeitet hast. So sehen du und deine Lerngruppe jederzeit euren Fortschritt — und nur wer alle vier Etappen bestätigt hat, erhält zum Abschluss sein persönliches Zertifikat als PDF.


Das Lernprinzip

Das 70-20-10 Modell

Das 70-20-10-Modell ist das Herzstück der Lernreise. Es beschreibt, woher echtes Können kommt: zu 70 % aus dem Tun im Alltag, zu 20 % aus dem Austausch mit anderen und nur zu 10 % aus formalem Input wie Videos. Klassische Schulungen setzen fast alles auf diese 10 % — und genau daran scheitern sie.

cancel

Warum klassische Schulungen nicht reichen

Ein bis zwei Tage Training sind schnell wieder vergessen, wenn das Gelernte danach nicht angewendet wird.

Ohne Praxisbezug bleibt Wissen theoretisch und findet nie den Weg in den Arbeitsalltag.

Wer allein lernt, hat im entscheidenden Moment niemanden zum Nachfragen.

70%
work

Im Alltag (On-the-Job)

Den grössten Teil lernst du, indem du KI direkt an echten Aufgaben einsetzt — etwa beim Entwerfen einer E-Mail oder beim Zusammenfassen eines Protokolls. Fehler sind dabei ausdrücklich erwünscht, denn aus ihnen lernst du am meisten.

20%
group

Im Austausch (Lerngruppe)

Ein Fünftel kommt aus dem Austausch: In der Lerngruppe teilst du Erfahrungen, siehst, wie andere vorgehen, und übst gemeinsam — pro Etappe rund 45 Minuten.

10%
lightbulb

Der Input (Lernimpuls)

Den kleinsten, aber wichtigen Teil bildet der Input: kurze Videos und Arbeitsmaterialien, die du selbstständig anschaust, wann es dir passt (20–30 Minuten).

check_circle

Was das für deine Lernreise bedeutet

✓ Drei bis vier Monate Lernreise statt eines halben Schulungstages.

✓ Voneinander lernen in einer festen, kleinen Lerngruppe.

✓ Die Praxis steht im Zentrum, nicht die Folien.

✓ Durchgehende Begleitung statt einmaligem Training.


Der Lern-Rhythmus

So arbeitet deine Lerngruppe

In der Lerngruppe wird aus Einzel-Lernen ein gemeinsames. Drei bis fünf Kolleg:innen mit ähnlicher KI-Erfahrung durchlaufen denselben Pfad — bewusst abteilungsübergreifend, damit ihr unterschiedliche Sichtweisen zusammenbringt. Eine Koordinator:in moderiert die Treffen; Vorgehen und Rollen legt ihr am Kick-off gemeinsam fest.

Jede der vier Etappen folgt demselben einfachen Rhythmus aus drei Schritten — er bildet das 70-20-10-Prinzip im Kleinen ab:

Schritt 1 · allein · 10%

Lernimpuls

Zuerst schaust du dir allein den Lernimpuls an — ein kurzes Video oder Arbeitsblatt (15–20 Min.). So starten alle mit demselben Grundwissen ins Gruppentreffen, ohne dass dort Zeit für Theorie draufgeht.

Schritt 2 · gemeinsam · 20%

Lerngruppen-Treffen

Dann trefft ihr euch als Gruppe (rund 45 Min.). Der Ablauf ist immer gleich: ankommen, den Impuls gemeinsam besprechen, den nächsten Einzelauftrag auswählen und mit einer konkreten Aufgabe auseinandergehen.

Schritt 3 · im Alltag · 70%

Einzelauftrag

Zwischen den Treffen wendest du das Gelernte ein bis zwei Wochen an einer echten Aufgabe an — nicht simuliert, sondern in deiner täglichen Arbeit. Hier entsteht der eigentliche Lerneffekt.

Am Ende jeder Etappe bestätigst du deine drei Schritte mit einem Haken — und kommst so Schritt für Schritt deinem Zertifikat näher.


Inhalte

Die drei Lernpfade

Nicht alle starten am selben Punkt — deshalb gibt es drei Lernpfade. Dein Pfad wird passend zu deiner Rolle und Vorerfahrung zugeteilt und bestimmt, wie tief die Inhalte gehen. Passt ein anderer Pfad besser zu dir, melde dich beim Support-Team unter ki.support@uster.ch.

Alle drei Pfade haben denselben Aufbau: vier aufeinander aufbauende Etappen — von den Grundlagen über die Vertiefung und den Datenschutz bis zu den KI-Assistenten. Wähl unten einen Pfad, um seine vier Etappen zu sehen.

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Schlüsselrolle

Die Rolle der Koordinator:innen

Du bist auf der Lernreise nie allein. Koordinator:innen sind das Bindeglied zwischen Projektteam und Abteilungen — rund 20 Personen, ein bis zwei pro Abteilung. Sie moderieren nicht nur die Lerngruppen, sondern bilden ein dauerhaftes Netzwerk, das den KI-Einsatz langfristig trägt und weiterentwickelt. Ihre Aufgabe hat vier Seiten:

support_agent

1. Use-Case-Scout

Erkennt in der eigenen Abteilung, wo KI wirklich hilft: nimmt Ideen auf, priorisiert sie und setzt sie gemeinsam mit dem Team um. Die Schnittstelle zwischen «wo tut es weh» und «was lässt sich mit KI lösen».

support_agent

2. Anlaufstelle & Brücke

Erste Ansprechperson bei Datenschutz-Fragen, allgemeinen KI-Fragen und Unsicherheiten. Hilft selbst, wo möglich — und leitet weiter an die IT bzw. die Datenschutzberatung (IT-DSB) oder die Projektleitung, wo nötig.

groups

3. Skepsis-Senker:in

Ist in der Abteilung präsent, zeigt kleine Demos, macht Erfolge sichtbar und nimmt Ängste ernst. Überzeugt nicht durch Reden, sondern durch Vorleben.

architecture

4. Mitgestalter:in der KI-Landschaft

Gestaltet die KI-Landschaft der Stadt aktiv mit: trägt zur gemeinsamen Prompt-Bibliothek bei, entwickelt Best Practices und Use-Case-Standards und bringt Ideen für weitere Automatisierungen ein.

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Koordinatoren-Hub

Die zentrale Plattform für alle Koordinator:innen — mit Werkbank, Netzwerk, Portfolio und Abteilungs-Workshops.

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